Das Rahmenprogramm

Komplettiert wird die Wildberger Klosterweihnacht von einem bunten Rahmenprogramm für jedes Alter. Wildbi läuft über den Markt, es werden Märchen vorgelesen, die Tiere im Streichelzoo warten auf die Besucher.

Das musikalische Angebot ist breit gefächert: Die Turmbläser gehen um und erfreuen mit weihnachtlicher Musik. Verschiedene Gruppen aus der Stadt – von der Musikschule über die Grundschulen bis hin zur Stadtkapelle – üben verschiedene Konzertprogramme ein. Außerdem holen wir uns jedes Jahr ein paar Musikgruppen von außerhalb dazu. 2021 wird unter anderem die Formation Razz Fazz Jazz zu hören sein.

Das Heimtmuseum hat an beiden Markttagen geöffnet. Es befindet sich im Fruchtkasten des ehemaligen Klosters (Maria) Reuthin.

Der Hobbykünstlermarkt

Der Hobbykünstlermarkt in Wildberg hat eine lange Tradition: Um 1990 startete das Format, immer um die Weihnachtszeit, seit Mitte der 90er im Schulterschluss mit der Turm-Weihnacht. Es stand also außer Frage, dass die Hobbykünstler mit dem Weihnachtsmarkt in das Klosterareal umziehen. Damit werden beide Märkte erstmals organisatorisch enger miteinander verwoben.

Für die Künstler wird ein beheiztes Zelt vor der Meiereischeune, also direkt am Weihnachtsmarktgeschehen, aufgestellt. Sonst sind es etwa 18 bis 20 Stände, in diesem Jahr werden es erstmal nur 13 sein. „Wir müssen das jetzt erst einmal ausprobieren“, sagt Elvira Hauser. Sie organisiert den Hobbykünstlermarkt zusammen mit Uwe Rothenberg und ist seit 1992 selbst mit dabei. „Wir haben immer voneinander profitiert, auch wenn die Organisation getrennt war“, erzählt sie. Die Künstler hätten sich immer über großen Andrang gefreut und viele Weihnachtsmarktbesucher machten einen Abstecher in die Stadthalle, stöberten in den handwerklichen Arbeiten und genossen Kaffee und Kuchen, aufgetischt vom CVJM.

Die Hobbykünstler, die vorwiegend aus Wildberg stammen, aber auch aus der näheren Region, präsentieren immer ein breites Spektrum ihrer Arbeiten. 2021 können Modeschmuck, Faltsterne aus Transparentpapier, Laubsägearbeiten und Handgestricktes bestaunt werden. An einem Stand wird es Schmuck aus altem Besteck geben. Besucher dürfen gespannt sein, was sich hinter dem Begriff „Knopfringe“ verbirgt. Arbeiten aus Keramik, Häkelfiguren, gefaltete Bücher, mit Blumen und Früchten bemalte Holztafeln, Trockengestecke und Patchwork komplettieren das Markterlebnis. Der CVJM mit seinem Verkauf von Kaffee und Kuchen zieht ebenfalls mit ins Kloster um.

„Wir freuen uns schon auf die neue Location“, versichert Elvira Hauser. Ein wenig nervös, wie alles laufen und wie viele Besucher kommen werden, ist sie trotzdem. „Immerhin ist das das erste Mal für uns alle.“ Vielleicht bekommen die Hobbykünstler am neuen Veranstaltungsort sogar noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als bisher.

Der Hobbykünstlermarkt hat zu denselben Zeiten geöffnet wie die Klosterweihnacht: Samstag, 27. November, von 15 bis 21 Uhr, sowie Sonntag, 28. November, von 11 bis 19 Uhr.